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Sicherheitsvorkehrung

„Wer kann, arbeitet im Homeoffice“

Von IFCO SYSTEMS GmbH · 2020

Porträt: Wolfgang Orgeldinger

Mitarbeiter schützen, Service optimieren, Infrastrukturen aufrecht erhalten – Wolfgang Orgeldinger, CEO des bayrischen Weltmarktführers für die Vermietung von Mehrwegbehältern für frische Lebensmittel, IFCO, erklärt, wie sein Unternehmen auch in der Krise weiterläuft und wie er Obst- und Gemüseproduzenten weiterhin mit Verpackungen versorgt.

Gehen Sie jeden Tag ins Büro?

Ja klar. Ich arbeite im Büro, anders könnte ich meine Aufgaben, zum Beispiel Videokonferenzen, wegen der technischen Infrastruktur nicht so gut erfüllen. Aber wir sind hier im Firmengebäude auch nur zu viert, alle anderen Mitarbeiter sind im Homeoffice. Und das nicht nur in Deutschland, sondern in allen unseren Standorten rund um den Globus arbeiten die Beschäftigten seit Wochen von zu Hause. 

Und das funktioniert?

Sehr gut sogar. Das liegt daran, dass wir bereits im Februar umfangreiche Tests durchgeführt haben, für die große Teile der Belegschaft zu Hause arbeiteten. So konnten wir Schwachstellen in IT und Telekommunikation aufspüren und beheben. Außerdem haben wir für alle kritischen Positionen Stellvertreterregelungen getroffen. 

Warum haben Sie sich so früh Gedanken gemacht?

Wir haben auch eine Zweigstelle in China und dort gesehen, wie schnell es gehen kann mit dem Shutdown. Das hat uns aufgerüttelt und gezeigt, wie wichtig Vorkehrungen sind. Als dann in Norditalien, wo wir auch eine Niederlassung haben, Ausgangssperren in Kraft traten, waren wir vorbereitet und konnten sofort reagieren. 

Was sehen Ihre Vorkehrungen vor?

Wir haben drei kritische Bereiche identifiziert. Das wichtigste ist natürlich der Schutz unserer Mitarbeiter. Wer kann, arbeitet im Homeoffice. Dank der modernen Technologien merken unsere Kunden dabei nicht einmal, dass die Mitarbeiter nicht im Büro sind. Mitarbeiter in den Waschzentren bekommen Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel. Außerdem haben wir ein Schichtsystem eingeführt und achten darauf, dass unsere Mitarbeiter nur so wenig Kontakt haben wie unbedingt nötig. Außerdem haben wir eine Notfallplanung erstellt, um im schlimmsten Fall den Ausfall eines Waschbetriebs durch andere Betriebe zu kompensieren. Dazu ist es aber bisher nicht gekommen, alle 80 Waschbetriebe von IFCO weltweit arbeiten mit voller Kapazität.

Und die anderen beiden Bereiche?

Wichtig ist für uns, dass unsere Kunden durch die Umstellung auf Homeoffice keine Probleme haben, uns zu erreichen. Außerdem konnten wir flexibel auf die gestiegene Nachfrage nach unseren Mehrwegbehältern reagieren. Dadurch, dass mehr Menschen zu Hause essen und sich gesund ernähren wollen, spüren wir eine deutlich höhere Nachfrage. Der konnten wir gerecht werden.

Auch im Bereich Logistik.

Genau. Wir arbeiten von Anfang eng mit Spediteuren zusammen und haben sichergestellt, dass immer genügend LKW zur Verfügung stehen und die Lieferfähigkeit bewahrt bleibt. Dazu zählt auch, dass die Fahrer, die benutzte Kisten zurückbringen und neue abholen, ihre Wagen nicht verlassen und auch die Fenster nur einen kleinen Spalt weit öffnen, um die Lieferpapiere durchzureichen. Mit diesen Maßnahmen schützen wir nicht nur unsere Mitarbeiter, sondern auch die Fahrer selbst. So konnten wir in den vergangenen Wochen erfolgreich verhindern, dass sich das Virus in unseren Niederlassungen ausbreitet und Deutschland weiterhin sicher mit Obst und Gemüse versorgt wird.

Kontakt

IFCO SYSTEMS GmbH
Zugspitzstraße 7
82049 Pullach
E-Mail: marketing@ifco.com

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